Medienmitteilungen

Verleihung des Allschwiler Sportpreis

Gekürzter Artikel von Alan Heckel im Allschwiler Wochenblatt vom Freitag 11. September 2020

Die besten Allschwiler Sportlerinnen und Sportler 2019 wurden von der Gemeinde für ihre Leistungen geehrt. 

«Es freut mich, dass trotz der Co­ronasituation so viele gekommen sind!» Mit diesen Worten eröffnete Nicole Nüssli am Mittwoch letzter Woche die Verleihung des Allsch­wiler Sportpreises 2019. 15 Sport­lerinnen und fünf Sportler wurden in der Aula des Schulhauses Gartenhof für ihre Leistungen im Vorjahr geehrt. Die Palette der Erfolge reicht von regi­onalen über nationale bis hin zu internationalen Spitzenresultaten. «Das zeigt, dass Allschwil ein guter Nährboden für Sport ist», meinte die sichtlich stolze Gemeindepräsi­dentin.

Rollkunstlauf-Vortrag

Die via Vortrag vorge­stellte Sportart war dieses Mal Rollkunstlauf. Referentin Mireille Bouverat, die trotz ihrer 17 Jahre schon international zur Spitze ge­hört, meisterte ihre Sache souve­rän. Auf der Bühne präsentiert wurde zudem eine Kata. Die neunjährige Leonie Strösslin, eine der jüngsten Allschwiler Sportpreisträgerinnen aller Zeiten, präsentierte gemein­sam mit ihrer Partnerin Chiara Uhlmann, wieso das Duo bereits jetzt national und international top ist.

Nicht für seine Leistungen als Sportler, sondern für sein Engage­ment zugunsten des Sports geehrt wurde René Hagen. «Er führt einen der grössten Vereine der Region mit Weitsicht und Budgettreue», sagte Nicole Nüssli über den Präsidenten des FC Allschwil und bezeichnete den FCA als «Verein aus dem Bilder­buch»: «Ob Dorfjazz, Eierleset oder Fasnacht – an Gemeindeanlässen ist der FC Allschwil immer dabei!»

https://youtu.be/AVPbuc3wsKk 

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Denkmaltage 2020: Öffentliche Führungen in Allschwil

An den diesjährigen Europäischen Tagen des Denkmals werden am 12. und 13. September 2020 in Allschwil interessante Führungen angeboten.

Artikel zur Medienmitteilung des Kanton Baselland vom 1. September 2020

Die Denkmalpflege des Kantons Basel-Landschaft freut sich, am Wochenende vom 12./13. September 2020 in Allschwil öffentliche Führungen anzubieten. In Zusammenarbeit mit engagierten Privatpersonen, ortsansässigen kulturellen Organisationen und der Gemeinde wurde ein spannendes Programm zusammengestellt: Die Restaurierung der Dorfkirche sowie mehrere Sundgauer Riegelbauten, die Allschwil so einmalig machen, werden vorgestellt. Zudem gibt es Führungen zu Bauten des 20. Jahrhunderts und zur künftigen Entwicklung der historischen Ziegeleien Allschwils. 

Die Denkmaltage werden am Samstag, 12. September 2020 um 12.30 Uhr vor dem Pfarreisaal, Schönenbuchstrasse 8 in Allschwil durch Landratspräsident Heinz Lerf und Gemeindepräsidentin Nicole Nüssli eröffnet, umrahmt von der Musikgesellschaft Concordia. Anschliessend offeriert die Gemeinde Allschwil einen Apéro. Eine Anmeldung ist obligatorisch bis spätestens 8. September 2020 via E-Mail an kultur@allschwil.bl.ch

Ziel der Europäischen Tage des Denkmals ist es, bei einem breiten Publikum das Interesse an Kulturgütern und deren Erhaltung zu wecken. Das Programm der Europäischen Tage des Denkmals finden Sie hier https://www.baselland.ch/politik-und-behorden/direktionen/bau-und-umweltschutzdirektion/raumplanung/kantonale-denkmalpflege/copy_of_aktuell/anlasse/etd/etd-2020-das-programm .

Sämtliche Veranstaltungen finden unter Berücksichtigung der geltenden Covid-19-Schutzmassnahmen statt.

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Freizeithaus-Ersatzbau soll zweigeschossig werden

Artikel aus dem Allschwiler Wochenblatt vom Freitag 28. August 2020 zum Projekt von FDP Gemeinderat Robert Vogt

Die Würfel sind gefallen und ein weiterer Meilenstein bei der Realisierung des Ersatzbaus ist erreicht: Am 19. August präsentierte das Projektteam beim dritten und letzten Plenum im Rahmen des öffentlichen Mitwirkungsverfahrens die favorisierte zweigeschossige Variante «Anbau kompakt».

Mitwirken macht Spass, denn wer es tut, kann viel bewirken. Diese Erkenntnis wurde dem interessierten Publikum des dritten und letzten Ersatzbau-Plenums besonders deutlich vor Augen geführt, als es von Projektarchitekt Alban Rüdisühli mit dem sorgfältig und realitätsnah visualisierten Modell des künftigen Ersatzbaus konfrontiert wurde. Doch halt, erst mal der Reihe nach – noch ist der Bau nicht beschlossene Sache. Bis die Bagger auffahren, muss das Projekt noch einige Gremien und Absegnungen durchlaufen. Ein Meilenstein ist aber erreicht, denn das Architektenteam darf sich nach der erfolgten Zustimmung des Gemeinderats offiziell daranmachen, ein sogenanntes Vorprojekt auszuarbeiten.

Gemeinderat gibt grünes Licht für die nächste Runde

In den letzten Wochen und Monaten ist rund um das ambitionierte Projekt trotz einiger Erschwernisse durch Corona viel gelaufen: Die Gemeinderäte Andreas Bammatter und Robert Vogt, Freizeithaus- Co-Leiter Daniel Schäfer und das Architektenteam um Alban Rüdisühli führten in die Entwicklung des Projekts seit dem letzten Plenum vom 17. Juni ein. Die Planung wurde dank der Ideen, Vorschlägen und Eingaben der verschiedenen Nutzendengruppen immer ausgereifter und bildet im aktuellen Konzept die Bedürfnisse der Jugendlichen, Raummietenden sowie Kursleitenden in überlegter Art ab. Das Partizipationsverfahren und das damit erreichte Konzept scheinen auch den Gesamtgemeinderat überzeugt zu haben – dieser gab vorletzte Woche in seiner Sitzung grünes Licht für die nächsten Runden im Projektplan: Im Rahmen des Vorprojekts darf nun auch die Kostenschätzung erarbeitet und wiederum dem Gemeinderat vorgelegt werden, ehe der Einwohnerrat seine Position zur Sondervorlage festlegt.

Kurze Wege und überzeugendes Raumprogramm

Den Ausschlag für die Weiterverfolgung der zweigeschossigen Variante gaben die kurzen Wege zwischen den unterschiedlich zu benutzenden Gebäudeteilen und die zahlreichen flexiblen Bespielungsmöglichkeiten, die sich durch den direkten Anbau für den Gesamtbetrieb des Freizeithauses ergeben. Zudem konnte auch der deutlich geringere Grundflächenbedarf im Vergleich zur eingeschossigen Variante die verschiedenen Nutzendengruppen, das Projektteam und den Steuerungsausschuss überzeugen. Dass die favorisierte Variante an den bestehenden Längsbau anschliesst und somit in etwa den Fussabdruck des alten Pavillons abbildet, bringt auch architektonisch-ästhetische Vorzüge mit sich.

Harmonische Kombination aus Bestehendem und Neuem

Projektarchitekt Alban Rüdisühli hat sich seit den ersten Entwürfen immer vertiefter den Erwartungen gewidmet und es geschafft, alle Anforderungen innerhalb der maximal definierten Hauptnutzungsfläche zu integrieren: So ist es ihm gelungen, mit dem Konzept einen Gestaltungsvorschlag zu kreieren, der sich harmonisch an den schon bald 30 Jahre bestehenden Hauptbau anschliesst. Das Ergebnis mitsamt Raumprogramm gefällt besonders den Jugendlichen, denn es berücksichtigt exakt ihre Vorstellungen von einem attraktiven Jugendtreff.

Wie bei der Bedarfsabklärung und den vorangegangenen Plenen war der Austausch und die Möglichkeit zur Rückmeldung auch bei diesem Anlass ein wichtiger Moment, um das Präsentierte zu bewerten. Am dritten Plenum äusserten sich die Nutzerinnen und Nutzer etwa positiv zur zentral angeordneten Theke im Jugendtreff oder zur grosszügigen Terrasse mit der altersgerechten Möglichkeit, das Areal zu überblicken und gesehen zu werden. Im Gegensatz zum zweiten Plenum fanden sich weniger Jugendliche zum Anlass ein. Für viele, insbesondere jüngere Jugendliche ist das Plenum als «Vollversammlung» ein Setting, das Überwindung kostet. Diese Nutzendengruppe wird wiederum im persönlichen Gespräch während des Jugendtreffs ihre Rückmeldungen geben oder in anderen Gefässen die Möglichkeit zur Mitwirkung nutzen.

Läuft alles nach Plan und erhält das Projekt von den politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern dieselbe Anerkennung wie von den Nutzerinnen und Nutzern, kann nächsten Sommer mit dem Abbruch des Pavillons begonnen und im Herbst 2022 der Ersatzbau eingeweiht werden. Nach dieser kurzen und intensiven Planungszeit braucht es nun viel Ausdauer, gründliche Absprachen und eine genaue Detailplanung. Die Konzeptpläne sind im Jugendtreff ausgehängt und auf der Webseite www.ersatzbau-freizeithaus.ch mit zusätzlichen Informationen aufgeschaltet. Anregungen im Kommentarfeld oder persönlich vor Ort werden gerne entgegengenommen.

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Dörfer von Durchgangsverkehr entlasten

Wenn wir unsere Dörfer vom Durchgangsverkehr nachhaltig entlasten und für die betroffenen Quartiere wieder Lebens- und Wohnqualität zurückgewinnen wollen, benötigen wir eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur. Vor allem das Netz der kantonalen Hochleistungsstrassen muss dringend ausgebaut respektive optimiert werden. Um das drängende Entlastungs-Ziel für Allschwil zu erreichen, benötigen wir dringend eine Umfahrung, konkret den Zubringer Bachgraben. Neben der Entlastung unserer Quartierstrassen verschaffen wir damit unseren Unternehmen auch eine bessere Anbindung an das übergeordnete Strassennetz. Das Ganze hat also auch einen wichtigen standortpolitischen und volkswirtschaftlichen Aspekt.

Gerade im Falle von Allschwil braucht es zudem eine vernünftige Kooperation mit Basel-Stadt. Hier ist der Kanton gefordert. Für die Entwicklung eines zukunftsfähigen Mobilitätskonzeptes, das sich übrigens nicht nur auf die Strasse beschränken kann und darf, bedarf es ohnehin einer klugen, von allfälligen ideologischen Scheuklappen freien regionalen Zusammenarbeit. Die Initiative «zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes» wird zur Umsetzung dieser Ziele führen – zum Nutzen von Allschwil und des ganzen Baselbiets. Deshalb lege ich ein überzeugtes Ja ein.

Leserbrief im Allschwiler Wochenblatt von Nicole Nüssli-Kaiser, Gemeindepräsidentin FDP 

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Beitritt zur revidierten Interkantonale Universitätsvereinbarung

Artikel von Landrat Jürg Vogt aus dem FDP Fraktions-News-Flash «Usem Landrot» zur Landratssitzung vom 27. August 2020

Die vorliegende Interkantonale Universitätsvereinbarung (IUV) 2019 ist von der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) revidiert und im Juni 2019 beschlossen worden und löst diejenige aus dem Jahre 1997 ab. Der Beitritt zur IUV 2019 ist einerseits wichtig, denn damit erhalten die Baselbieter Studentinnen und Studenten weiterhin einen freien Zugang zu den Schweizer Universitäten. Andererseits ist es für den Kanton Basel-Landschaft als Träger der Universität Basel  und somit als Universitätskanton wichtig, dass die Ausbildungskosten für die Studierenden aus Nichtuniversitätskantonen angemessen entgolten werden.
Nach wie vor ist es jedoch leider so, dass die IUV-Beiträge die Vollkosten der Universität Basel zu weniger als 50 % decken. Dies wurde vor allem auch von der FDP Baselland kritisiert. Zudem hat  die EDK während der Ausarbeitung der IUV 2019 den Antrag unserer Bildungsdirektorin Monica Gschwind, bei der Revision die Neuberechnung der Referenzkosten für die teuerste Fakultätsgruppe (Humanmedizin u.a.) abzuwarten, abgelehnt. Wichtig ist aber, dass neu eine regelmässige Überprüfung der IUV-Beiträge durchgeführt wird. Diese wird künftig im Dreijahresrhytmus aufgrund eines Antrags unserer Regierungsrätin Monica Gschwind eingeführt. Die IUV bzw. der Beitritt des Kantons Basel-Landschaft zur revidierten Vereinbarung wurde einstimmig angenommen.

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