JA zur Quartierplanung ALBA

In zwei Monaten, am 13. Juni, wird sich die Allschwiler Stimmbevölkerung zur Quartierplanung ALBA im Bachgrabenareal äussern können. Das Projekt, welches von den Architekten Herzog & de Meuron geplant wurde, sieht vor, dass eines der Gebäude statt der Regelbauhöhe von 20 neu 40 Meter hoch werden soll. Dagegen haben die Grünen zusammen mit der EVP erfolgreich das Referendum ergriffen, obwohl das Anliegen von links bis rechts auf breite Zustimmung stösst.

Die Grünen behaupten, dass sich die Stimmbevölkerung mit dem vorliegenden Referendum zur weiteren Entwicklung im Bachgrabenareal äussern kann. Diese Aussage bewegt sich an der Grenze zur bewussten Falschinformation. Denn zur Abstimmung kommt lediglich der Ausbau des Gebäudes um weitere 20 Meter – alles andere steht nicht zur Debatte! Gebaut wird auf dem Areal demzufolge so oder so. Schlimmer noch: Nehmen wir das Referendum an, entfallen nicht nur der Quartierplan zu welchem die Bauherrschaft durch den Einwohnerrat aufgrund der Sondergenehmigung verpflichtet wurde, sondern auch die vergünstigten Mietflächen für Allschwiler KMUs, welche die Gemeinde ausgehandelt hat.

Nicht zuletzt würde durch das verdichtete Bauen auch weniger Grünfläche an anderer Stelle verschwinden. Selbst die Urheber des Referendums geben unumwunden zu, grundsätzlich nicht gegen das Projekt zu sein, aber keinen besseren Hebel gefunden zu haben um gegen den «Bachgrabenboom» zu intervenieren (was, wie gesagt, gar nicht Inhalt dieser Abstimmung ist). Dieses Vorgehen ist destruktiv und schiesst am Ziel vorbei.

Die FDP empfiehlt Ihnen daher am 13. Juni ein JA zur Quartierplanung ALBA.

Martin Münch, Präsident FDP Allschwil-Schönenbuch