Leserbriefe

Parteienbrief Allschwiler Wochenblatt 17.02.2012

Parteipolitik? Dann wählen Sie SP & EVP!

 

Liebe Allschwiler, mein Postulat „Solarkataster für Allschwil“ wurde an der letzten Einwohnerratssitzung mit einem grossen "Nein" nicht überwiesen. Mit dem „Nein“  der Bürgerlichen hab ich gerechnet, dass aber die SP und EVP geschlossen gegen eine solch sinnvolle Informationsplattform ist, hat mich doch sehr verwundert, die Parteien welche sich am liebsten sofort von der Atomenergie verabschieden möchten! Meine Damen und Herren, Elektrizität ist für unseren Wohlstand etwas vom wichtigsten überhaupt, das konnten die Zürcher vor kurzem selbst erleben, es hiess nämlich „Shopping bei Kerzenlicht“.

 

Unser Energieverbrauch steigt kontinuierlich und der Ausstieg ist beschlossene Sache! Um in wenigen Jahren nicht auch beim Strom von ausländischen Atommeiler abhängig zu sein, müssen wir sinnvoll  in die alternative Energiegewinnung investieren! Die Schweiz als Forschungsnation sollte dies als Chance sehen, diese Pionierarbeit ist wie geschaffen für uns Schweizer! Um der Welt zu zeigen was in uns steckt, müssen wir aber alle gemeinsam an einem Strick ziehen!

 

Doch ist Sachpoltik im Hinblick der kommenden Wahlen  für gewisse Parteien ein Fremdwort! Deshalb mein Tipp an Sie, kaufen Sie sich Kerzen oder machen Sie das Kreuz an der richtigen Stelle!

 

Matthias Lochmann Einwohnerrat FDP

 

Parteienbrief Allschwiler Wochenblatt 17.02.2012

 

 

Wer löst das Planungsproblem von Allschwil?

 

Seit einigen Jahren engagiere ich mich bereits aktiv in Kommissionen von Allschwil. Mit der Kandidatur für den Einwohnerrat will ich nun einen weiteren Schritt in meiner politischen Laufbahn machen. Seit 2006 bin ich im Wahlbüro von Allschwil und seit einigen Monaten im Musikschulrat der Gemeinde vertreten.

Das Amt im Musikschulrat gefällt mir unter Anderem darum sehr gut, weil Musik ein grosses Hobby von mir ist und ich nun die Möglichkeit besitze, mich aktiv für die Förderung und Ausbildung der Allschwiler Jugendlichen einzusetzen. Ich erachte es als wichtig, dass in Allschwil ein gutes und breites Angebot an Freizeitaktivitäten zur Verfügung gestellt wird

In den nächsten Monaten erwarten Allschwil viele Planungs- und Entscheidungsaufgaben. Mit diesen Entscheidungen muss sichergestellt werden, dass Allschwil auch zukünftig ein attraktiver Wohn- & Wirtschaftsstandort bleibt. Mit dem Projekt „Unser Neues Schulhaus“ ist bereits eine wichtige Planung im Gange. Mit bald 20‘000 Einwohner braucht unsere Gemeinde ein neues Schulhaus. Ein weiteres Anliegen, was nicht in Vergessenheit geraten soll, ist die Erweiterung und der Ausbau vom Netz an Tageskindergärten-/schulen. Ich erachte es als wichtig, dass diese Einrichtungen auch für Personen mit kleinerem Budget finanzierbar sind.
Was geschieht mit der Mühle Allschwil oder wie soll das Wegmatten-Areal genutzt werden? Das sind offene Fragen welche uns beschäftigen. Sie sehen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wir stehen vor vielen Entscheidungen. Ich würde mich gerne aktiv und voller Motivation bei der Lösungsfindung dieser Probleme im Einwohnerrat engagieren. Unterstützen Sie mit ihrer Stimme die FDP. Legen Sie die Liste 1 bei den Wahlen unverändert ein.


Urs Pozivil
Einwohnerratskandidat
FDP. Die Liberalen Allschwil-Schönenbuch

Parteienbrief Allschwiler Wochenblatt 10.02.2012

Für ein junges Allschwil

 

Mir ist bewusst, dass ich mit meinen bald 22 Jahren noch sehr jung bin. Dennoch bin ich bereit, mich aktiv für unsere Gemeinde einzusetzen und mich entsprechend zu engagieren. Für mich ist Allschwil nicht nur meine Wohngemeinde, in der ich seit meiner Geburt lebe. In Allschwil bin ich zuhause und ich möchte mit meinem politischem Einsatz alles dafür unternehmen, dass dies für sämtliche in Allschwil wohnende Einwohner- und Einwohnerinnen auch so wird.

Im letzten AWB durfte ich lesen, dass anscheinend unsere Generation der Politik nicht viel Interesse schenkt. Das Problem ist, dass die Jungen behandelt werden als hätten sie von nichts eine Ahnung. Als seien sie alle komplett denkfaule, naive und uninformierte Individuen ohne jeglichen Sinn für das, was richtig oder falsch ist. Ich bin der Meinung, dass das alles nicht stimmt. Denn ob man es nun glauben mag oder nicht: Auch wir Junge schauen regelmässig die Tagesschau und lesen ab und zu die Zeitung. Manchmal sogar den Politikteil. Also so gänzlich unpolitisch sind wir nicht. Wir sind einfach nur still.

Ich möchte diese Stille durchbrechen und hoffe dadurch auch weitere Jugendliche zu animieren sich für unsere Gemeinde einzusetzen. Gerade deswegen gehöre ich dem Initiativkomitee für die Nichtformulierte Volksinitiative für freie Internetzonen in unserer Gemeinde an verschiedenen öffentlichen Plätzen an. So wird es möglich sein, dass an verschiedenen Orten in Allschwil ohne Gebühr das Internet zur Verfügung steht und von jedem und jeder benutzt werden kann. Zudem würde es mich natürlich sehr freuen, wenn Sie mit Ihrer Stimme die FDP-Liste unterstützen können. Damit unterstützen Sie ein junges Allschwil.

 

Michelle Nüssli, Einwohnerratskandidatin FDP Allschwil-Schönenbuch

 

 

Parteienbrief Allschwiler Wochenblatt 03.02.2012

Wegmatten zum Dritten

 

In Kürze dürfen wir, die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Gemeinde Allschwil, über die weitere Zukunft der Wegmatten in Allschwil abstimmen.

Wie kürzlich an der im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens organisierten Veranstaltung zu erfahren war, wird man über zwei Varianten abstimmen können.

Die von der Gemeinde bevorzugte Variante sieht vor, die heutige Fläche annähernd zu dritteln und diese mit einem Park, einer Baulandreserve für öffentliche Bauten sowie einem Baufeld für die Bebauung in naher Zukunft zu belegen.

Die Variante Wegmatten bleibt grün, möchte das gesamte Areal abschliessend nicht bebauen und als Park nutzen.

Während bei letzterer Variante vor allem Kosten für die Gemeinde generiert werden, kann man bei einer zeitnahen Umnutzung des Grundstückes im Sinne der ersten Variante einen ansehnlichen Betrag für die Gemeindekasse erwarten.

In Anbetracht der zu erwartenden Investitionen für den Erhalt der in die Jahre gekommen Schulhäuser sowie der sich bereits in der Wettbewerbsphase befindlichen neuen Schulanlage und dem geplanten Kindergarten auf dem Sturzeneggerareal ein sicherlich nicht zu verachtender finanzieller Faktor, welcher eine allfällige Erhöhung des Steuerfusses wahrscheinlich nicht ganz verhindern, aber sicherlich minimieren kann.

 

 Andreas Bärtsch FDP Allschwil

Parteienbrief Allschwiler Wochenblatt 06.01.2012

Noch 361 Tage bis Neujahr….

 

Wie alle Jahre sind gute Wünsche und gute Vorsätze am Anfang eines Neuen Jahres üblich. Was nehmen wir uns doch alles vor und was bleibt am Jahresende davon übrig? Wenn wir ehrlich sind nicht viel. Also nehmen wir uns für das 2012 einfache Dinge vor und zwar solche die eigentlich selbstverständlich sind.

Als Erstes Respekt gegenüber unseren Mitmenschen. Akzeptieren wir unser Gegenüber so wie Sie/Er ist. Seien wir fair zu einander und setzten uns gemeinsam für ein Allschwil für alle ein. Wenn Auseinandersetzungen nötig sind bleiben wir fair, diskutieren sie aus und anerkennen schlussendlich den getroffenen Entscheid. Dies gilt im Besonderen für unser Gemeinde-Wahljahr 2012.

Als Zweites nehmen wir uns vor, dass wir ein Allschwil für Alle und für die Zukunft gestalten wollen. Sturheit und Eigeninteresse verhindern eine vernünftige Entwicklung und wirken sich für die Zukunft unserer Kinder nachteilig aus. Die Zukunft steht im 2012 im Vordergrund, denn Schulraum- und Kindergartenbau werden aktuell. Diese wichtigen Projekte dürfen nicht durch persönliche Interessen verhindert werden. Der eingeschlagene Weg ist richtig und muss so, wie mit Hilfe vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger ausgearbeitet, umgesetzt werden. Ebenso wird über das Schicksal der Wegmatten entschieden. Hier geht es nicht an Grünfläche gegen subtiles bauen auszuspielen. Es ist einfach zu argumentieren die Wegmatten sollen grün bleiben, wenn man(n/Frau) selber schon alles hat. Künstliche Pärke in dieser Grössenordnung sind in einer 20'000 Seelen Gemeinde unnötig und werden nie so benutzt wie sich die „Grünflächler“ das vorstellen. Auszonen verhindert und blockieren die Zukunft unserer Kinder. Möglich ist aber und das sollten wir uns vornehmen ein miteinander, Grünflachen und Neubauten. Es gibt genügend Beispiele in anderen Gemeinden und Projekte auf anderen Parzellen bei denen der Grünflächenanteil bei über 80% liegt.

Der Dritte Vorsatz ist einfach, wir erfüllen den Ersten und den Zweiten. In diesem Sinne wünscht Ihnen liebe Leserinnen und Leser die FDP Allschwil Schönenbuch einen Guten Start ins 2012, Gesundheit und, dass sich auch Ihre Wünsche erfüllen.

 

Roland Naef

Präsident FDP die Liberalen Allschwil-Schönenbuch

Leserbrief Allschwiler Wochenblatt 20.01.2012

Was meinen SIE dazu? Ein Teil des Mittelstands muss zurückbuchstabieren

 

auch in Allschwil, somit kann ein Teil des Mittelstandes keine weiteren Steuererhöhungen mehr tragen, sei es direkt oder indirekt (wenn der Kanton die Steuern erhöht werden automatisch auch die Gemeindesteuern erhöht). Wer bildet den Mittelstand ? Zum Mittelstand gehören alle Haushalte in der Schweiz, die ihren Unterhalt selbständig bestreiten, aber nicht vermögend sind – so lautet die übliche Definition. Was heisst das konkret? Ab welchem Einkommen gehört man zum Mittelstand? Je nach persönlicher Situation lässt sich dies sehr genau definieren: Wer etwa in der Schweiz als Single über ein Bruttoeinkommen von 4077 bis 8738 Franken pro Monat verfügt, ist Angehöriger des Mittelstands  Wie geht es dem Mittelstand? Die realen Einkommen steigen seit der Jahrtausendwende um 0,7 Prozent pro Jahr. Die Fiskalquote (Steuern und Sozialversicherungsbeiträge im Verhältnis zum Bruttoinlandprodukt) wächst nicht mehr. Verfügt der Mittelstand damit über mehr Geld? Nein. Denn neben den Einkommen wachsen auch die Belastungen. Das Forschungsbüro Bass stellte in einer vor drei Monaten veröffentlichten Studie fest, dass vor allem die Oberschicht mehr Geld zur Verfügung hat. Ihr Anteil an der Lohnsumme in der Schweiz ist zwischen 2006 und 2008 um 1,3 Prozent gewachsen, der Anteil des Mittelstands ist hingegen um 2,4 Prozent zurückgegangen. Das Büro Bass vermutet daher, dass der Mittelstand in der Schweiz in den letzten Jahren kleiner geworden ist. Das wäre mit Blick ins Ausland nicht ungewöhnlich. In Deutschland weisen Studien nach, dass der Mittelstand in den letzten zehn Jahren geschrumpft ist. Vor allem in städtischen Gebieten sind die Mieten stark gestiegen. In Zürich muss man heute für eine Wohnung 60 Prozent mehr zahlen als noch vor zehn Jahren. Aus einigen Quartieren zieht sich die Mittelschicht zurück; sie wohnt nun in Aussenvierteln oder in der Agglomeration. Immer teurer werden auch die Krankenkassenprämien – für Erwachsene betrug der Anstieg allein in diesem Jahr im Schnitt 6,5 Prozent. In vielen Familien, die keine Prämienverbilligung bekommen, wiegen die höheren Kosten der Krankenversicherung den Lohnzuwachs auf.

Seit 2000 hat sich der Steuerwettbewerb unter  den Kantonen verschärft. Die Folge war eine Kaskade von Steuersenkungen – insgesamt eine positive Entwicklung. Dabei wiederholte sich aber ein Muster: Stark entlastet wurden einerseits Personen mit hohen Einkommen und Vermögen. Anderseits gab es Verbesserungen für Leute mit tiefen Gehältern. In Basel-Stadt zum Beispiel wurden sie von den kantonalen Steuern ganz befreit. Die Entlastungen für den Mittelstand blieben dagegen manchenorts überschaubar – sie waren nicht nötig, um die Steuerpakete an der Urne durchzubringen. In kleinen Kantonen, welche die Steuern für Gutverdienende am stärksten senkten, sind die Immobilienpreise in einem Ausmass angestiegen, das für den Mittelstand nicht mehr verkraftbar ist. So hat ein Exodus aus dem Kanton Zug in den Kanton Aargau eingesetzt, wo Häuser und Wohnungen für den Mittelstand noch bezahlbar sind. Um diesen Trend zu stoppen, hat die Stadt Zug letzten Dezember als erste Schweizer Stadt beschlossen, Wohnzonen für den Mittelstand zu schaffen. In der Mitte des vergangenen Jahrzehnts, als sich die Konjunktur stark belebte, profitierte der Mittelstand vom Aufschwung. In den Jahren seit der Finanzkrise von 2008 war das kaum mehr der Fall. Entsprechend hat der Abstand zur oberen Einkommensklasse zugenommen. Die Zeiten der relativ flachen Einkommensverteilung sind in der Schweiz vorbei. Was kann er sich leisten ?

Bei vielen mittelständischen Familien bleibt wenig übrig, wenn alle Rechnungen bezahlt sind. Vermögen anzusparen, ist nur einem Teil möglich. Eine Umfrage des GfS Bern im Auftrag der Zeitschrift «Beobachter» kam letztes Jahr zum Schluss, dass bei über einem Drittel der Mittelstandsfamilien am Ende des Monats kein Geld übrig ist, das sie dem Sparkonto zuweisen könnten. Ein weiterer Viertel kann bis 500 Franken sparen. Nur 13 Prozent sind in der Lage, über 1000 Franken auf die hohe Kante zu legen. Da erstaunt es nicht, dass nur knapp 10 Prozent des Privatvermögens in der Schweiz beim Mittelstand liegt. Mittelstandsfamilien stecken Geld überdurchschnittlich oft in Wohneigentum. Laut der GfS-Umfrage besitzt über die Hälfte Wohneigentum. Am grössten ist der Anteil in ländlichen Gegenden, am tiefsten in grossen Agglomerationen. Wohneigentum kann auch eine Massnahme sein, die Wohnkosten tief zu halten. Durchschnittlich zahlen die Mittelstandsfamilien 1548 Franken Hypozins pro Monat. Leben sie in Miete, zahlen sie im Schnitt 1734 Franken. Ob Miete oder Hypozins – die Wohnkosten von Mittelstandsfamilien liegen klar über dem nationalen Mittel des Mietzinses von 1059 Franken. Neben dem Wohnen leistet sich der Mittelstand vor allem Mobilität. Laut der GfS-Umfrage würde kein Verzicht so schwerfallen wie jener aufs Auto. (siehe Grafik unten rechts). Einfacher fällt es, von teuren Ferien oder Kinobesuchen abzusehen. In Bezug auf Kinder sind dem Mittelstand Nachhilfestunden wichtig. Am ehesten verzichten würden Familien auf ein weiteres Kind, wobei dies stark davon abhängt, wie alt die Eltern sind und wie viele Kinder die Familie bereits zählt.

Wovor fürchtet er sich? Die GfS-Umfrage zeigt: Die Zuwanderung aus dem Ausland bereitet dem Mittelstand Sorgen. Er befürchtet, dass sie seine finanzielle Lage verschlechtern könnte. Seit die schrankenlose Personenfreizügigkeit für Leute aus den alten EU-Ländern 2007 eingesetzt hat, erhöht sich die Zuwanderung in die Schweiz stark; die Bevölkerung nahm alleine 2008 um 108 000 Personen zu. Der Bund betonte stets, dass die Zuwanderung die Schweizer Arbeitskräfte ergänze und nicht ersetze. Im Mittelstand scheint diesbezüglich Skepsis verbreitet. Es gibt erste Studien, wonach die Einwanderung Hochqualifizierter die Entwicklung der Reallöhne in der Schweiz dämpft. Fest steht, dass die starke Zuwanderung ein Hauptgrund für die Erhöhung der Immobilienpreise ist. Es ist vor allem die untere und die mittlere Mittelschicht, bei der die Zuwanderung Ängste auslöst. Es erstaunt darum nicht, dass die SVP, die der Personenfreizügigkeit kritisch gegenübersteht, in Wahlumfragen gute Werte erzielt. Die am zweitmeisten geäusserte Sorge ist der Ausbruch einer schweren Krankheit in der Familie; an dritter Stelle steht die Sicherheit des Arbeitsplatzes. Die Mehrheit der befragten Personen aus der Mittelschicht erwartet, dass ihre wirtschaftliche Situation in naher Zukunft unverändert bleiben wird. Ein Viertel geht von einer Verbesserung aus, ein Zehntel von einer Verschlechterung. Was hemmt den Mittelstand ? Von den fünfziger bis zu den achtziger Jahren war die Zuversicht im Mittelstand gross: Es ging, abgesehen von kurzen Rückschlägen, immer nur aufwärts. Die Arbeitslosigkeit war äusserst gering; in manchen Branchen herrschte ein Mangel an Fachkräften. Ein Wechsel in eine andere Tätigkeit war für viele auf unkomplizierte Weise möglich. In den vergangenen 30 Jahren ging es für die Mittelschicht in mancherlei Hinsicht positiv weiter: Sie zog in grössere Wohnungen, leistete sich mehr Autos, deckte sich mit billiger Unterhaltungselektronik ein, machte Ferien in weit entfernten Ländern, profitierte von sinkenden Lebensmittelpreisen. Aber gleichzeitig verschärfte sich die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt. Die Lohnzuwächse wurden in manchen Jahren durch höhere Gebühren zunichtegemacht. Monika Bütler, Professorin für Volkswirtschaft an der Universität St. Gallen, stellte kürzlich in einem Vortrag fest, dass sich der Abstand des Mittelstands zu den Armen verringert habe. Dies sei ein Erfolg der Armutsbekämpfung. Gleichzeitig habe sich der Abstand zu den Reichen vergrössert. An beiden Entwicklungen sei die heutige Steuer- und Transferpolitik mitverantwortlich. Ein Teil des Mittelstands bekommt Zuschüsse  an die Krankenkassenprämien, an die externe Kinderbetreuung und lebt – in eher geringer Zahl – in subventionierten Wohnungen. Diese Leistungen sind einkommensabhängig. Das führt dazu, dass es sich für die Bezüger oft nicht lohnt, ein höheres Einkommen zu erzielen, da nicht nur die Steuern steigen, sondern auch Zuschüsse gestrichen werden. Der Ehepartner erhöht sein Teilzeitpensum nicht, weil der Familie weniger Geld bliebe. Bütler fordert eine Abkehr von diesem leistungshemmenden System: Die einkommensabhängigen Subventionen sollen abgebaut und gleichzeitig die Einkommenssteuern für den Mittelstand massiv gesenkt werden. Dies wäre eine Methode, wie Personen aus der Mittelschicht, die mehr arbeiten und verdienen wollen, nicht länger am Vorankommen gehindert werden. Liebe Bürger, ich teile die Meinung des NZZ Online Berichtes, also tragen wir Sorge zum Mittelstand.

 

Bisher, Einwohnerrätin FDP Rahel Balsiger

 

Parteienbrief Allschwiler Wochenblatt 20.01.2012

Modernere Schulhäuser für Allschwil

 

Mein Grossvater war von 1930 bis 1968 Primarlehrer in Allschwil, zuerst im Gartenschulhaus, dann im Gebäude der heutigen Musikschule und später im Bettenacker.

Als kürzlich meine Mutter  bei uns zu Besuch war und meine Tochter vom Bettenackerschulhaus abholte, kam sie voller Freude und in Erinnerung schwelgend zurück und meinte, es sei ja alles noch fast wie früher. Nota bene: meine Mutter ist 84!

Was für sie erfreulich sein mag, ist für mich eher bedenklich.

Ich finde es ist an der Zeit die Schulhäuser zu sanieren oder neu zu bauen. Allschwil braucht modernere Schulhäuser.

Ein erster Schritt in diese Richtung ist schon getan: wenn alles gut geht (hoffen wir es), entsteht 2016 ein neues Schulhaus auf dem Sportplatz Gartenhof.

Damit auch weitere Schulhäuser saniert oder neu gebaut werden können braucht Allschwil genügend Einnahmen. Ein aktuelles (aber kein neues) Thema ist zurzeit die Überbauung des Wegmattenareals. Da es sich um eine sehr grosse Fläche handelt, wäre es durchaus denkbar einen Teil zu überbauen und einen Teil als Erholungsgebiet zu belassen. Durch den Bau von Wohnungen würden zusätzliche Steuereinnahmen entstehen, was wiederum für das finanzielle Wohl der Gemeinde positiv wäre.

Eine gute Infrastruktur kann nur dann gewährleistet sein, wenn die nötigen finanziellen Mittel vorhanden sind. Und dazu braucht es manchmal Kompromisse.

Auf jeden Fall hoffe ich (und wünsche es mir), dass ich später einmal meine Enkelkinder von einer schönen, modernen Schule abholen darf...

 

Tiziana Neuhaus-Del Notaro

FDP Allschwil Schönenbuch, Einwohnerratskandidatin

Parteienbrief Allschwiler Wochenblatt 16.12.2011

Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für das Wegmattenareal

 

Mit dem Wegmattenareal besitzt die Gemeinde Allschwil viel Land an bester Lage, welches leider momentan brach liegt. Ein Nutzungskonzept ist gegenwärtig in Arbeit. Dabei wird von verschiedener Seite gefordert,  dass die Wegmatten überhaubt nicht bebaut werden dürfen und auf Kosten der Gemeinde als Parkanlagen unterhalten werden müssten. Somit würde das Wegmattenareal der Gemeinde Allschwil höchstens Kosten, aber kaum einen wirtschaftlichen Nutzen bringen. Dies obwohl auf dem Wegmattenareal durchaus Platz  vorhanden wäre für verschiedene Nutzungungmöglichkeiten. Durch verdichtetes Bauen könnte beispielsweise hochwertiger Wohnraum mit Mietwohnungen als Renditeobjekt neben einer für die Bevölkerung nutzbaren Parkanlage und einem modernen Kindergarten geschaffen werden. Dabei wäre vorstellbar, dass zumindest ein Teil des Landes und der Immobilien im Besitz der Gemeinde bleiben und so der Gemeinde Allschwil nachhaltige Einnahmen generiert werden könnten. Eine solche Mischnutzung würde dem Bedürfnis der Bevölkerung nach Grünflächen Rechnung zu tragen, ohne dass die wirtschaftliche Nutzung für die Gemeinde Allschwil gänzlich abgeschrieben werden müssten.

Dr. Markus Gruber, Einwohnerrat FDP

Parteienbrief Allschwiler Wochenblatt 09.12.2011

Ambulant vor stationär im Alter

Seit dem Frühjahr dieses Jahres bildet das umfassend erarbeitete Alterskonzept die Grundlage der zukünftigen Alterspolitik der Gemeinde Allschwil. Ebenso hat der Gemeinderat letzthin die

Mitglieder der neu geschaffenen Alterskommission ernannt. Des Weiteren wird den Ratsuchenden zu Beginn des nächsten Jahres eine Anlaufstelle für Fragen rund um das Alter zur Verfügung stehen. Diese getroffenen Massnahmen bilden die Grundlage um der demographischen Entwicklung

(starke Zunahme alternder Menschen) und der gesellschaftlichen Herausforderungen (hohe Lebenserwartung) in Zukunft Rechnung zu tragen. Eine Reihe von Institutionen tragen schon jetzt zur Verbesserung der Lebenssituation unserer älteren und pflegebedürftigen Einwohnerinnen und Einwohner bei. Den Betagten wird somit ein vielfältiges Angebot zur Verfügung gestellt. Das Alterskonzept basiert  auf folgendem Grundsatz: Ambulant vor stationär, d.h. ein allfälliger Eintritt in eine stationäre Institution soll erst erfolgen, wenn alle Möglichkeiten einer ambulanten Betreuung ausgeschöpft worden sind. Dieser Leitsatz folgt einer Logik, wonach naturgemäss die älteren Menschen möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung leben möchten. Hingegen folgen der Regel auch Ausnahmen: Betagte Menschen wollen trotz geringer Pflegebedürftigkeit direkt in ein stationäres Pflegeheim eintreten aus folgenden Gründen: Schwierigkeiten einer Kontaktpflege nach aussen, Vorbeugung der Vereinsamung, alleinstehend keine Angehörigen, bei Bedarf von psychischer/physischer Unterstützung 24h – Pflege-Angebot, Teilhaben am sozialen Umfeld des Heimes, Nutzung der div. Aktivierungsprogramme, Gewähr einer Sicherheit und Geborgenheit. Diese Punkte können zur positiven Beeinflussung der psychischen und physischen Gesundheit beitragen und evtl. Einstufungen in höhere Pflegestufen hinauszögern. Im Zentrum steht die Würde des betagten Menschen, der in Selbstbestimmung die Wahl eines seinen Bedürfnissen entsprechenden Angebots trifft. Diese Aussage steht im Einklang mit einer frei (-sinnigen), demokratischen, liberalen Haltung.  

 

                                                                                  FDP Allschwil-Schönenbuch

                                                                                  Monika Weber   

Parteienbrief Allschwiler Wochenblatt 11.11.2011

Wahl in den Schulrat der Musikschule Allschwil

 

Musik ist für mich eines der schönsten Dinge im Leben. Sei dies nun das Hören einer CD, das Besuchen eines Konzertes oder wenn man selbst musiziert. Seit rund 10 Jahren spiele ich Posaune, seit einigen Jahren auch im Musikverein Allschwil. Nebenbei bin ich auch im Jugendblasorchester Allschwil als Aushilfe an Konzerten tätig. Musik macht Laune und Spass, weckt Emotionen und Gefühle, regt uns zum Denken an. So vielfältig Musik ist, so vielfältig ist auch deren Wahrnehmung. Jeder nimmt Musik anders wahr.

 

Neben der Musik liegt mir auch die Förderung unserer Jugend am Herzen. Es ist mir daher ein wichtiges Anliegen, dass der Allschwiler Jugend ein gutes und breites Angebot an Freizeitaktivitäten zur Verfügung gestellt wird. Die Musikschule Allschwil ist eines dieser Freizeitangebote. Ich selbst genoss während vielen Jahren Unterricht an dieser hervorragenden Schule. Gerne denke ich an meine Unterrichtszeit zurück. Es ist wichtig, dass dieser Standard beibehalten wird, damit es auch in Zukunft attraktiv für Jugendliche bleibt zu musizieren.

 

Mit der Wahl in den Schulrat der Musikschule Allschwil, kann ich mich nun aktiv in diesen Bereichen betätigen. Ich freue mich auf meine bevorstehenden Aufgaben und darauf, mich gewinnbringend in die Kommission einzubringen.

 

 

Urs Pozivil

 

FDP. Die Liberalen

Allschwil-Schönenbuch

 

 

Parteienbrief Allschwiler Wochenblatt 04.11.2011

Transparenz


Oft hört man den Satz: „Ich habe nichts dagegen, wenn der Staat mehr überwacht und kontrolliert, ich habe nichts zu verbergen.“ Als Bürger können wir diese Aussage auch umkehren. Vielmehr muss es heissen: „Was hat der Staat dagegen, wenn ich ihn mehr überwache und kontrolliere, er soll nichts zu verbergen haben.“


Das Prinzip der Kontrolle der Behörden durch uns Bürger, wird mit der Änderung der Kantonsverfassung verbessert, worüber Sie demnächst abstimmen werden. Neu soll jedermann Anspruch auf Zugang zu allen Akten und Informationen der Behörden haben. Bis jetzt war dies beschränkt auf die Akten, die mit einem möglichen Landratsgeschäft in Zusammenhang stehen. Eingeschränkt wird dies durch die öffentlichen und privaten Interessen. D.h. z. B. dass Ihr Nachbar nicht Einsicht in Ihre Steuererklärung haben kann, weil Ihre Privatssphäre geschützt ist. Es geht darum, vom Geheimhaltungsprinzip mit Einschränkungen zum Öffentlichkeitsprinzip mit Einschränkungen zu wechseln.


Zum Glück war es in unserem Kanton schon heute so, dass jeder Bürger Zugang zu praktisch allen Informationen hatte. Unser kleiner und bürgernaher Kanton hat sich an diese Spielregeln gehalten. Die Umkehrung der Prinzipien dürfte also bis auf wenige Einzelfälle zu keinen Änderungen der Praxis Anlass geben. Vielmehr wird das Vertrauen der Bürger in saubere staatliche Arbeit gestärkt und somit die Legitimation der behördlichen Arbeit. Die FDP empfiehlt Ihnen deshalb, dieser Verfassungsänderung zuzustimmen.


Siro Imber, Landrat FDP

Parteienbrief Allschwiler Wochenblatt 28.10.2011

Die FDP gratuliert Daniela Schneeberger

 

Die FDP Allschwil – Schönenbuch gratuliert herzlichst unserer frischgebackenen Nationalrätin
Daniela Schneeberger! Wir sind stolz weiterhin in Bern durch eine engagierte vertrauenswürdige Unternehmerin vertreten zu sein. Wir danken allen Wählern für das uns entgegen gebrachte Vertrauen! Nach den Wahlen ist vor den Wahlen und wir planen bereits die Gemeinde und Einwohnerratswahlen für das Jahr 2012! Wir suchen noch interessierte Kandidaten!
Stehen auch Sie mit uns für das Liberale Gut in Allschwil ein.
Denn das ist die Grundlage, um eine ausgeglichene Politik in Allschwil – Schönenbuch betreiben zu können. Bitte kontaktieren Sie uns  - Ihr

 

Wahlkampfleiter FDP Allschwil – Schönenbuch

Paolo D‘Incerto

Leserbrief Allschwiler Wochenblatt 14.10.2011

Daniela Schneeberger in den Nationalrat

 

Die FDP stärkt  u.a. auch den KMU’s den Rücken. Die KMU’s in unserem Land sind wesentliche bodenständige Träger unserer Gesellschaft. KMU’s füllen u.a. den Topf, welcher für unseren Alltag, unsere Medizin, mit überaus überhöhten Ansätzen (es beginnt mit den ganz normalen Medikamenten) oder unsere Bildung mit Lehrkräften, den Schulen, den Schulhäusern und dgl. notwendig ist. Leider werden KMU’s oft angeprangert Personen auszunutzen, Steuern zu sparen und und und.

Daniela Schneeberger hat die letzten Jahre überzeugt, hat sich profiliert und u.a. auch die Werte der KMU’s wahrgenommen und vertreten.

Daniela Schneeberger hat das politische Profil seit 12 Jahren reifen lassen und sich in verschiedenen Gremien und vor allem im Landrat, in den Kommissionen bewährt. Führungs- und Durchsetzungsvermögen hat Sie im Amtsjahr 2006/07 als Landratspräsidentin bewiesen, sie wird unseren Kanton in Bern so vertreten wie wir dies von ihr gewohnt sind. Ich bin überzeugt, sie wird die Vertretung unserer Anliegen in einem Mass wahrnehmen wie wir dies von einer KMU-Frau mit den Werkzeugen Finanz und Steuer, Durchsetzungsvermögen und Spürsinn ausgerüstet ist. Wir brauchen keine Entscheide in Bern nach dem „Bauch“, auch keine nach dem Wind der „Vereinigungen und Abmachungen“, wir brauchen nationale,  bodenständige Durchsetzungsqualität.

Geschätzte Leserin und Leser, wenn Sie bis hierhin gelesen haben, gestatten Sie mir noch eine Ergänzung: Machen Sie Gebrauch von Ihrem Wahlrecht, gehen Sie an die Urne oder wählen Sie per Post, denn jede Stimme zählt, ist wichtig. Helfen Sie mit, Daniela Schneeberger die Wogen zu glätten und den Weg nach BERN zu ebnen. Nutzen Sie die Liste 1 der FDP, schreiben Sie zweimal den Namen Daniela Schneeberger auf die Liste.

 

Alexandre Philipp, e. Einwohnerratspräsident, FDP die Liberalen Allschwil-Schönenbuch

Parteienbrief Allschwiler Wochenblatt 14.10.2011

Nicht meckern, mitmachen…

Liebe Allschwilerinnen und Allschwiler, wenn ich mit Kollegen, Mitarbeitern und Mitbürgern rede, dann wird oft von „d‘ Politiker halt“ gesprochen, fast schon ein Schimpfwort! Manchmal verständlich… Doch bedenken Sie, wir sind normale Bürger, die sich dazu entschlossen haben etwas für die Allgemeinheit zu tun. Das ist nicht einfach, denn bei jedem Thema gibt es verschiedene Ansichten und alle wollen berücksichtig werden. Zum Schluss steht eine Verlierer- und Gewinnerpartei da, eigentlich unschön!

Auf nationaler Ebene  sehe ich keine Möglichkeiten an diesem „Spiel“ etwas zu ändern, aber auf Gemeindeebene sollte dies möglich sein! Ich verstehe nicht, dass wir hier das gleiche „Kasperlitheater“ wie in Bundesbern spielen müssen! Als Bsp. möchte ich Ihnen die Gründung der Allschwiler Solargenossenschaft nennen. Ich als Liberaler bin ein Gründungsmitglied, ja ich von der FDP, der „Partei für Atomstrom“, wie es in den Medien heisst! Hinter vorgehaltener Hand höre ich von anderen Politiker Sprüche wie: „Lueg dr Umwältschützer, aber mit em Auto do“. Mir geht es aber um Sachpolitik, für mich bedeutet dieser Schritt neue Arbeitsplätze, innovative Entwicklungen für die Erzeugung und Einsparung von Strom! Nur weil ich für diesen Schritt bin, heisst es noch lange nicht dass ich ein „Atomkraft? Nein Danke“ Sünneli an meine Jacke hefte!

Als Einwohnerräte müssen wir uns vor Ort um unsere Mitbürger kümmern. Das ist unsere Aufgabe, nicht der Wahlkampf, nicht die Parteispiele. Wir sind  nur Vertreter der Gemeindebevölkerung!

Beobachtet man jedoch die Abstimmungen im Einwohnerrat, so frage ich mich, ob da jeder seine Meinung vertritt und ob es um die Sache geht oder ob man einfach der eigenen Partei gefallen will, bzw. muss!?

Es ist einfach über die Politik zu lästern, ja und ich gebe zu es gibt auch allen Grund dazu! Nur bitte bringen Sie sich doch ein, wenn Sie eine Idee haben. Schreiben Sie uns doch eine E-Mail, rufen Sie uns an, es ist ganz einfach, sie finden alle Adressen auf www.allschwil.ch.

 

Matthias Lochmann, Einwohnerrat

Parteienbrief Allschwiler Wochenblatt 09.10.2011

 

Schneeberger, Wagner gegen Odermatt, Klarer

 

Für einmal haben die Nationalratskandidaten der FDP Liste 1, Daniela Schneeberger und Martin Wagner, nicht die Politklingen gekreuzt, sondern sind angetreten gegen Sportlegende Karli Odermatt und Kranzschwinger Rolf Klarer. Dabei ging es weniger um einen verbalen Schlagabtausch, als vielmehr über die Thematik «Sport und Politik». Moderator Jürg Gohl, der souverän durch den Abend führte, hat den Kandidaten auf den Zahn gefühlt, wobei sich herausstellte, dass sowohl Schneeberger wie auch Wagner sehr viel mit Sport am Hut haben. Sei es nun einerseits als ehemalige Leichtathletin und Turnerin oder andererseits als Vermarkter der UEFA Champions League. Bei beiden Kandidaten spielt Sport im Leben eine grosse Rolle. Andererseits war von Ex-Fussballstar Odermatt, selbst FDP-Mitglied seit 35 Jahren, sowie vom ehemaligen Spitzenschwinger Klarer zu erfahren, dass der Sport ohne Politik nicht auskommt. Ob nun im Spitzen- oder im Breitensport, die Politik prägt das sportliche Umfeld, die Rahmenbedingungen und Finanzierungen. Die beiden Sportler gaben einen guten Einblick in ihre Sportkarrieren und Erfahrungen. Themen wir Doping, Sicherheit, die hohen Preisgelder und Transfersummen prägten die angeregte Diskussion. Den interessierten Gästen wurde schnell einmal klar, dass es den Sport ohne Politik und umgekehrt nicht geben kann. Es war ein unterhaltsamer und informativer Abend und am Ende haben alle gewonnen. Der FDP Allschwil ist es gelungen mit diesem Talk und den spannenden Gästen für einen kurzweiligen Abend zu sorgen. (Bericht Bettina Fischer)

 

FDP die Liberalen

Allschwil-Schönenbuch

H. Frey

Parteienbrief Allschwiler Wochenblatt 30.09.2011

Neue Zonenvorschriften für Allschwil

 

Bei der Revision der Zonenvorschriften Landschaft  sollte im Vordergrund der Erhalt der landwirtschaftlichen Flächen für die lokalen Landwirte und der Schutz der wertvollen Naturschutzobjekte stehen. Laichgebiete, Biotope und Baumgruppen dienen als Lebensgrundlage für vielfältige Tierarten. Es ist wichtig die letzten übrig gebliebenen Naturgebiete für die Natur und die Menschen zu erhalten - auch als Erholungsgebiet. Gleichzeitig ist wichtig, dass der Siedlungsraum weder menschen- noch naturfeindlich sein muss.

 

Mit  gezielten Massnahmen im Siedlungsbereich und in der Verkehrs- und Grünplanung sowie durch die Mobilisierung der Land- und Liegenschaftsbesitzer, der Bevölkerung gemeinhin, kann viel dazu beigetragen werden, dass die Siedlungen für Mensch, Tier und Pflanzen lebenswerter werden. Es sollte hierzu einen Leitfaden entwickelt werden, was der Einzelne dazu beitragen kann.

 

Auch werden wir nicht darum herum kommen, dass Freizeitaktivitäten auf bestimmte Gebiete konzentriert werden müssen. Ein wichtiges Anliegen ist die Vernetzung des Siedlungsgebietes mit der offenen Landschaft und dem Wald durch sogenannte Grünkkorridore, wie Bachläufe, Gehölze, Naturwiesen und andere naturnahe Lebensräume. Wenn Siedlungsgebiete als Trittsteine für Pflanzen und Tiere dienen dürfen, kann der Druck reduziert werden auf die übrig gebliebenen Grünflächen.  Besser wir lassen Lebensraumnischen zu auf Wegen, Plätzen, an Gebäuden, Hausfassaden, Mauern, in Grünanlagen und Parks, anstatt die Restgrünflächen zu übernutzen oder die Landwirtschaftsfläche zu reduzieren.

 

Daneben hat eine grüngebliebene Umgebung sowie eine reich begrünte Siedlung auch ganz praktische Wirkungen. Kräftig ausgebaute Grüngürtel zu Gunsten der Landwirtschaft und des Naturschutzes steigern die klimatische Behaglichkeit in den bewohnten Gebieten, wirken generell lärm- und staubvermindernd und beleben das Erscheinungsbild. Last but not least bleiben wir so attraktiv für finanzkräftige natürliche und juristische Personen.

 

Rahel Balsiger, FDP Allschwil-Schönenbuch

 

Parteienbrief Allschwiler Wochenblatt 23.09.2011

Weniger Bürokratie
Paragraphen und Verbote schränken unsere Freiheit ein. Wir Liberalen haben immer für Eigentums,- Gewerbe- oder Handelsfreiheit gekämpft. Im Laufe der Jahre wurden unsere Fundamente von ständig wachsender Bürokratie unterwandert. KMU’s, kleine und mittelständige Unternehmen sehen sich mit einer Flut von Gesetzen, Verordnungen und unsinniger Bürokratie konfrontiert. Wenig Spielraum bleibt für Eigeninitiative. Die FDP setzt sich für einen Bürokratie-Abbau ein. Hier einige Beispiele: einheitliche Mehrwertsteuer (heute 4 verschiedene Ansätze), Hundeverbote, Bauverbote (über 120'000 Bestimmungen in der Schweiz!), Parkplatzverbote, Verkaufsverbote, Ladenöffnungszeiten etc, etc.. Hier werden Unternehmer, aber auch wir Bürger eingeschränkt. Es wird der unternehmerische Freiraum begrenzt. Anstatt für Arbeit zu sorgen, erhält man als Unternehmer vom Staat „Arbeit“, ohne Entgelt und das noch mit Auflagen! Gemäss Schweiz. Gewerbeverband gehen durch die absurden administrativen Kosten dem Gewerbe ca. 50 Milliarden oder 10 % des BIP verloren. Dies, liebe Bürger, behindert Investitionen, Innovationen und die Schaffung von Arbeitsplätzen. In den vergangenen Jahren hat sich die FDP stark gemacht, das Mittel- und Kleingewerbe zu schützen, Administration abzubauen und Arbeitsplätze zu sichern. Sie wurde jedoch immer wieder durch Links- und Mittelinks-Parteien zurückgepfiffen. Die FDP hat ihre Volks-Initiative „Weniger Bürokratie“ lanciert (www.fdp.ch). Unterstützen Sie unseren Vorstoss mit Ihrer Unterschrift, helfen sie den KMU’s und der breiten Schweizer Wirtschaft. Die Sparprogramme des Bundes sind Lippenbekenntnisse aber nur kleine und medienwirksame Kommunikationsmittel, um den alten Zustand zu erhalten. Wir, die FDP, wollen das nicht!
Peter Th. von Arx
Einwohnerrat FDP

Parteienbrief Allschwiler Wochenblatt 16.09.2011

Zu wenig Kandelaber im Baselbiet?

Kandelaber sind eigentlich mehrarmige Leuchter die, nach Wikipedia, auch Armleuchter genannt werden, was wiederum in unserem Wortschatz auch als Schimpfwort gilt. Vielleicht wusste man also schon damals, als man den Kandelaber oder wie diese in der Schweiz auch genannt werden die Strassenlaternen erfand für was sie, vor allem in unserem Kanton, alles herhalten müssen, denn was wir Otto Normal Wähler nun alles ertragen müssen ist doch kaum mehr ertragbar. Zugegeben auch meine eigenen Parteikollegen gehören zu den Mastenhängern und ich habe mir deshalb sogar schon überlegt, damit „meine Kollegen und Kolleginnen“ das nächste Mal besser hängen würden, denn die FDP war fast zu spät und die guten Plätze bis auf Höhe 7 übereinander waren schon belegt, auf die nächsten Wahlen mit einer Kantonalen Initiative zu verlangen, dass entlang allen Strassen im Kantonsgebiet alle 10 Meter eine Mast gestellt wird. Es wäre dann doch einfacher die Plakate zu hängen und die Ausleuchtung der Strassen wäre erst noch besser.

Nun gut lassen wir mal die Begriffe und Visionen und kehren in die Realität zurück und die führt eigentlich nur zum Kopfschütteln und zur Frage was soll das eigentlich. Fahren wir mal durch unseren Kanton. Von Schönenbuech bis Ammel vom Bölche bis an Rhy, wies im Baselbieter Lied so schön besungen wird, also quer durch die Gemeinden, sei es über Land oder durch die Dörfer, wir sehen kaum mehr grüne Landschaften oder schöne Dörfer, wir sehen nur noch Plakate, Plakate. Bis sieben übereinander am selben Mast (Rheinstrasse Frenkendorf). Keine Partei kann sich hierfür entschuldigen, alle machen (müssen?) mit. Unverständlich auch, nimmt man die SVP mal aus, denn Umweltschutz und graue Energie ist ja bei denen eh kein Thema, dass sich keiner überlegt was da alles für Abfall produziert wird, wie viel Energie für die Produktion gebraucht wird und wo die Plakate schlussendlich landen? Ja grün sein hört offenbar beim Plakatieren auf.

Lassen wir uns doch auf die nächsten Wahlen und die kommen bald wieder gemeinsam etwas einfallen, ich werde mich auf alle Fälle bei der FDP dafür einsetzen und geben unseren Wählerinnen und Wähler wieder einen schönen Blick auf das Ländli, wenn alles grüent und blüeht und verschonen wir sie von einem 2. Wahlherbst 2011. Vielleicht gehen dann auch wieder mehr an die Urne?

 

Roland Naef

Präsident FDP Allschwil-Schönenbuch

Parteienbrief Allschwiler Wochenblatt 02.07.2011

Dankeschön Kathrin Gürtler

 

Am vergangenen Freitag durfte unsere Einwohnerratspräsidentin Kathrin Gürtler ihr Amtsjahr mit einer tollen Einladung beenden. Einwohnerräte mit Partnerinnen und Partner  und Gäste durften zuerst an einer äusserst spannenden Stadtbesichtigung, in zwei Gruppen, interessantes über die Stadt Basel erfahren. Die sehr spannenden Führungen gaben uns allen einen anderen Blick auf die Stadt. Beim anschliessenden Apéro und beim Nachtessen, in der Landischüre in Allschwil, konnten sich die Gäste ausgiebig über Politik, die Welt und sonstiges unterhalten. Eines aber stand doch immer wieder im Zentrum dieser Gespräche und auch in den Dankesworten des Gemeindepräsidenten, Toni Lauber, wurde es nochmals  deutlich – Kathrin Du hast Deine Arbeit im vergangenen Jahr hervorragend gemeistert. Kaum einer hätte es vor Deinem Amtsantritt so deutlich vorausgesagt, es war wirklich grossartig! Wir durften auch immer wieder von anderen Parteien hören, dass Du Deine Arbeit gut machst und  wir von der FDP Allschwil-Schönenbuch sind nun stolz auf Dich und danken Dir von ganzem Herzen für das was Du für uns und Allschwil in den vergangenen zwölf Monaten geleistet hast. Geh Deinen Weg in der Politik weiter so wie Du es uns vorgezeigt hast, wir freuen uns auf eine Zukunft mir Dir.

 

Roland Naef

Präsident FDP die Liberalen Allschwil-Schönenbuch 

Parteienbrief Allschwiler Wochenblatt 17.06.2011

FDP die Liberalen

 

An der gut besuchten Generalversammlung der FDP Allschwil-Schönenbuch durften wir uns durch den Hauptabteilungsleiter Finanzen/Steuern, Herrn Dieter Pfister, über die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten rund um das Thema „unser neues Schulhaus“ orientieren lassen.  Die FDP Allschwil-Schönenbuch ist sich bewusst, dass (auch durch das JA zu HarmoS) ein neues Schulzentrum nötig sein wird und es auch, durch die Erhöhung der Primarschulzeit auf 6 Jahre und die Bevölkerungsentwicklung,  neue Kindergärten brauchen wird. Da für uns FDP-ler die Gemeindefinanzen immer ein wichtiges Thema sind, wollten wir uns also frühzeitig und aus erster Hand informieren lassen wie die anstehenden mehrstelligen Millionenbeträge finanzierbar sind. Fazit der sehr interessanten Information: Aus heutiger Sicht 2011 ist die Finanzierung  generell machbar. Verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten sind denkbar bez. kombinierbar. Wichtig sind allerdings nachhaltige Entscheide zum Wohle von Allschwil und der Entwicklung des Gemeindehaushaltes. Die Schulraumentwicklung muss aber als Ganzes Paket angesehen werden und so müssen mit Blick auf die Zukunft auch einzelne Begehrlichkeiten zurückgestellt werden. Nur wenn schlussendlich alle am gleichen Strick ziehen, also jede Partei und jede Einzelperson (Einzelinteressen) etwas von sich gibt, erhalten wir Alle etwas für uns und unsere Kinder zurück.

Nach den üblichen statutarischen Geschäften wie die dem Verlesen der diversen Jahres- Kassen- und Revisorenberichte, dem genehmigen des Kassenberichtes, dem Decharge erteilen und anderem mehr stand noch ein Antrag eines Parteimitgliedes zum Thema Kernenergie auf der Traktandenliste. Die FDP Allschwil-Schönenbuch sagt deutlich JA zu einem kontrollierten Ausstieg aus der Kernenergie und unterstützt somit den Vorstoss des Bundesrates und den Entscheid des Nationalrates.   

Zum Schluss unserer diesjährigen Generalversammlung durfte ich als Präsident allen Land- Einwohner- und Gemeinderäten, allen Kommissionsmitgliedern und dem Vorstand für ihren Einsatz danken. Ein spezieller Dank galt unserem Landrat Hanspeter Frey, der per Ende Juni als Landrat seinen Abschied gibt (sep. Bericht folgt im AWB) und unserer Einwohnerratspräsidentin Kathrin Gürtler deren Amtszeit per Ende Juni beendet ist. Kathrin Du hast ein tolles Präsidiumsjahr gemacht und wir durften sehr viel Positives, auch aus anderen Parteien, hören – Danke.

 

Roland Naef, Präsident

FDP die Liberalen, Allschwil-Schönenbuch

 

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